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Vermischtes :  DIABETESGATE-Forum

Einstichstelle
geschrieben von: greyhound (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.02.2010 09:19

Hallo!

Ich bin seit gut 12 Jahren insulinpflichtige Typ2 Diabetikerin und übergewichtig.

Frage 1: Aus Bequemlichkeit steche ich immer in den Oberbauch. Das ist ziemlich schmerzlos und eben nahe. In den letzten Jahren nehme ich aber gerade oben immer mehr zu und unten eher ab. Jetzt möchte ich wissen, ob das auch wegen der Insulininjektionen sein kann, oder eben nur eine Alterserscheinung bei androgyner Figur ist?

Frage 2: Sind Gemütsschwankungen bei Diabetes normal und wie geht ihr damit um?
Bei mir äußert sich das so, dass ich bei niedrigen Werten meistens optimistisch und motiviert bin, bei hohen Werten sehr unmotiviert und unbeweglich (geistig und körperlich) und wenn der Zuckerspiegel z. B. bei Belastung abfällt (noch kein Hypo), bin ich deprimiert und auch körperlich fühle ich mich wie wenn ich durch Schlamm waten muss.

Danke für eure Hilfe!

greyhound

Re: Einstichstelle
geschrieben von: Jürgen (IP-Adresse bekannt)
Datum: 28.02.2010 10:04

Von der Erfahrung, dass bevorzugte Einstichbereiche dicker werden, kann man öfter lesen. Aber es spricht doch eigentlich nichts dagegen, eine größere Fläche unter die Nadel zu nehmen, oder?

Allgemein lässt sich beobachten, dass vorwiegendes Aufhalten bei BZs über 200mg/dl (11mmol/l) schlapp macht. Und viele Diabetiker klagen über Depris und Gemütsschwankungen.
Aber was hindert Dich dran, Deinen BZ die meiste Zeit am Tag z.B. unter 200mg/dl zu halten?

Ob mit größeren BZ-Schwankungen größere Gemütsschwankungen verbunden sind, ist meines Wissens noch nicht untersucht, aber liegt nahe. Denn gesund liegen zwischen Minimum vor dem Essen und Maximum 1 Stunde nach dem Essen meistens weniger als 70mg/dl (3,9mmol/l).
Aber was hindert Dich dran, Deinen BZ auch nicht weiter schwanken zu lassen, also z.B. zwischen 90 und 160?

Re: Einstichstelle
geschrieben von: stefschlind (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07.04.2010 17:09

Ich würde auch empfehlen, die Einstichstellen zu wechseln. Wenn du wirklich über einen sehr langen Zeitraum (du schreibst ja von 12 Jahren) immer im selben Bereich das Insulin spritzt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass du dort etwas mehr Gewicht ansetzt. Auch bei den Gemütsschwankungen hast du sicher recht, es ist ja meines Wissens nach erwiesen, dass der Zuckerspiegel Einfluss auf das Wohlbefinden hat.



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