Re: Welche Krankenkasse gut für Diabetiker?
geschrieben von:
A.Nonyma (IP-Adresse bekannt)
Datum: 07.03.2010 17:29
Hallo Marcel,
die Zuzahlungsbefreiung bezieht sich auf 1% Deines Bruttoeinkommens! Zum Einkommen zählen beispielsweise auch Zinsen. Bist Du verheiratet, und Dein Ehegespons verdient ebenfalls, so wird dessen Einkommen zum Familieneinkommen gezählt und mit berücksichtigt. Dafür werden allerdings auch dessen Zuzahlungen berücksichtigt - sofern ihm als Beamten nicht Zuzahlungen von der Beihilfestelle einbehalten werden. Um die Zuzahlungsbefreiung auf ein Prozent zu drücken, muß man der Krankenkasse eine schwerwiegende chronische Erkrankung nachweisen. Dazu gehört mind. ein Arztbesuch pro Quartal wegen dieser Erkrankung, die darüber hinaus seit mind. einem Jahr bestehen muß. Anders ausgedrückt: gehst Du wegen Deines Diabetes nur alle halbe Jahre zum Arzt, bist Du NICHT schwerwiegend chronisch krank - auch wenn Du ohne Insulin binnen kürzester Zeit die Radieschen von unten betrachtest!!!
Die TK vergütet seit Anfang 2009 übrigens nichts mehr für die Teilnahme am DMP TK-plus! Die zuvor bestehende Zuzahlungsbeschränkung auf 60 Euro wurde ersatzlos gestrichen. Das ist logisch, wenn man sich überlegt, daß es bis Ende 2008 bis zu 5.000 Euro pro eingeschriebenen Patienten gab, die zum Jahreswechsel 2008/2009 auf 180 Euro eingedampft wurden... Es scheint aber trotzdem noch Kassen zu geben, die für die Teilnahme immerhin 40 Euro Praxisgebühren erstatten...
Viele Grüße
Katja
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Ingenieure sind die besseren Diabetologen ;-)